Heute verabschiede ich mich offiziell von 10WBC. Ich habe zwar mein Wunschgewicht von 63 kg nicht erreicht – aber meine Wunsch-Kleidergröße von 38/40. Ein Erfolg mit dem ich zufrieden bin und für den ich auch Danke sage (Danke D!).

Ich habe viel gelernt und viele Ernährungsregeln sind zu Gewohnheiten geworden. Mein warmes Frühstück möchte ich z.B. nur sehr selten missen.  Ich werde sicherlich weiterhin ähnlich zu 10WBC/Slow Carb/Tim Ferris…. essen. Aber ich lebe nicht mehr „regel-konform“. Es ist also Zeit, Goodbye zu sagen.

Ich hatte viel Spaß mit diesem Blog. Und deswegen hoffe ich auf ein Wiedersehen.

Gerade eben habe ich den ersten Blog-Eintrag unter neuer Adresse verfasst. Dort ist Platz wofür hier keiner ist: Rezepte nach Lust und Laune… Es ist noch recht leer dort – aber es wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen füllen. Damit es nicht so ganz einsam wird und bleibt „dort drüben“, hoffe ich, dass Ihr immer mal wieder vorbeischaut und mir in die Töpfe schaut.

essen & l(i)eben

So habe ich das neue Blog genannt, weil ich genau darüber schreiben möchte: über was ich esse und was ich liebe. Ich würde mich sehr freuen, Euch dort wieder zu sehen.

Unter der Kategorie Low Carb finden sich dort Rezepte, die sich für die Ernährung nach 10WBC oder Tim Ferris eignen. Also einfach schnell die Seite bookmarken und dann immer wieder nach den Low Carb-Rezepten schauen, um Anregungen zum Pfunde purzeln lassen zu bekommen.

Ich habe mich zu Beginn der 10WBC-Zeit oft gefragt, wie es denn danach aussieht – und leider Berichte dazu vermisst, weil alles noch viel zu neu war/ist. Nun gut, diese Lücke kann sicherlich geschlossen werden – zumindest kann ich einen kleinen Teil dazu beitragen.

Exakt 4 Monate nach 10WBC zeigt meine Wage 65,1 kg. D.h. ich habe weitere 3 kg verloren und die Wunsch-63-kg scheinen in greifbarer Nähe zu sein. Toll! Klar, dass die 3 kg nicht dadurch verschwunden sind, dass ich in alte Gewohnheiten zurückgefallen bin. Aber ich habe auch nicht streng mit dem Ernährungsprogramm von D! weitergemacht.

ich esse zu etwa 70% nach 10WBC/Tim Ferris/Low Carb

  • d.h. ich versuche auf Weizen, Reis, Kartoffeln, Obst, Zucker und Milchprodukte etc. zu verzichten
  • d.h. ich trinke weiterhin keine gesüssten Getränke oder Säfte
  • d.h. ich baue weiterhin Turbos wie Zimt, Kaffee, Chili oder Ingwers in mein Essen ein

ich bin nicht mehr so streng mit mir, wie während der 10 Wochen 10WBC

  • d.h. wenn ich Lust auf etwas habe, dass nicht ins Ernährungskonzept passt, esse ich das
  • d.h. ich mache auch mal 2 Loadtage (und zu Weihnachten sogar mehr…) in der Woche

ich mache viel Sport

  • d.h. ich gehe laufen, ins Fitnessstudio und spiele Squash
  • d.h. ich nehme die Treppe statt des Fahrstuhls, laufe statt 2 Stationen mit dem Bus zu fahren

Und das Gesamtbild? Es geht mir gut. Ich verzichte auf nichts – und ich schiebe auch nichts auf. Dadurch purzeln die Pfunde zwar langsamer aber sie purzeln weiter. Ich vermute, dass wird sich irgendwann einspielen sobald ich ein natürliches Idealgewicht erreicht habe. Durch den Sport hat sich auch meine Körperhaltung und das Gesamtbild verbessert.

Jetzt sind 4 Wochen um. Meine ersten 4 Wochen „danach“ – und ich habe mir reichlich Zeit gelassen, wieder von mir hören zu lassen. Aber ich will vorne anfangen. Also, packen wir doch mal Butter bei die Fische (was übrigens komplett 10WBC-konform wäre und eine super Nährstoff-Kombi zum Abnehmen: Fett + Eiweiß… ;-) )

Wie geht’s Euch denn? Ich hoffe gut – bei dem ein oder anderen kann ich ja auch noch still mitlesen. Ich hoffe den anderen geht es auch gut. Mir geht es hervorragend. Obwohl ich mich nicht mehr strikt nach 10WBC ernähre, habe ich noch ein paar Kilos verloren. Jetzt wiege ich nur noch 68,7 kg. D.h. in 14 Wochen habe ich knapp über 10 kg verloren. Ein toller Erfolg! Noch besser finde ich aber den optischen oder den kleidungs-gefühlten Erfolg. Ich kann es leider nur in Kleidergrößen mitteilen, da ich das mit dem Messen in den letzten 4 Wochen nicht weitergeführt habe.

Vor 10WBC habe ich Größe 40 – 44 getragen (oder auch L – XL). Das kam immer auf den Schnitt und auf die Zielgruppe der Kleidung an. Jetzt trage ich Größe 38 – 40 oder S – M. Ja wirklich, ich habe Kleidung, die mir in M zu groß ist. Daher bin ich jetzt auch eBay-Spezialistin. Ich habe meinen Kleiderschrank aussortiert. Und all die guten Sachen, die ich teilweise kaum getragen habe, bei eBay eingestellt. Die neue Ausstaffierung will ja bezahlt sein.

Schauen wir uns doch noch mal mein Fazit vom letzten Eintrag an und ergänzen:

  • Hatte ich Erfolg mit 10WBC? JA, absolut und sichtbar
  • Werde ich mich weiter nach 10WBC ernähren? JEIN
  • Würde ich meiner besten Freundin empfehlen, die 79,- € zu investieren? hier bin ich zwiegespalten: die 79,- € waren es wert. aber nochmal würde ich sie nicht bezahlen wollen

Wie ernähre ich mich denn nun? Ich ernähre mich weitestgehend 10WBC-konform. Ich esse hauptsächlich frisch und selbst gekocht. Viel Gemüse, wenig Fleisch und Fisch (weil ich hier lieber Qualität als Masse kaufen möchte), wenig Kohlenhydrate und kaum Zucker. Ich gönne mir einen Nachtisch, wenn ich das möchte – aber ich snacke nicht zwischendurch.

Warum würde ich 10WBC nur eingeschränkt empfehlen? Die Leistung von 10WBC ist es, diese Konzepte massentauglich aufbereitet zu haben und sie der Masse bekannt gemacht zu haben. Das Konzept an sich taucht immer wieder auch an anderen Stellen auf: Paleo (ok – andere Begründung, aber weitgehend kompatibel), Slow Carb bzw. Tim Ferris‘ 4 Stunden Körper (scheint, exakt das gleiche Programm zu sein), LOGI-Methode (die Überarbeitung der Ernährungspyramide) … Wenn ich Infos suchte, habe ich mehr Infos außerhalb des 10WBC-Forums gefunden. Dennoch bereue ich es nicht. Hier würde ich vermutlich meiner besten Freundin sagen: ich erzähl Dir, was Du wissen mußt. Jemandem, der nicht meine beste Freundin ist, würde ich sagen: Probier es auch und schau, ob die Leistungen für Dich 79,- € wert sind – wenn ja, super. wenn nein, nutze die Rücktritts-Möglichkeit.

 

JA! Meine 10 Wochen sind um. Nein, ich habe keine 20 kg abgenommen. Ich habe lange überlegt, wie mein Fazit zu 10WBC aussehen wird und ob ich das teilen sollte. Aber darum ging es ja hier. Im Wesentlichen lässt es sich auf 3 Fragen zusammen kürzen:

  • Hatte ich Erfolg, habe ich also sichtbar abgenommen? JA
  • Werde ich mich weiter nach 10WBC ernähren? JEIN
  • Würde ich meiner besten Freundin empfehlen, die 79,- € zu investieren? NEIN

Wie waren denn nun die letzten 10 Wochen? Auf jeden Fall war es einfacher als gedacht – da ich sowieso gerne koche, war es kein Problem für mich jeden Tag oder jeden zweiten Tag in der Küche zu stehen. Auch nicht gleich morgens. Daher war es für mich einfach, sich an das Ernährungskonzept zu halten. Was ich auch weitestgehend aber keinesfalls sklavisch getan habe. Letzte Woche Mittwoch z.B. beim Kochkurs gabs 3 Gänge Pasta und zum Nachtisch Mousse au Chocolat…

Und die Erfolge können sich sehen lassen – auch wenn sie weit entfernt von den Werbeversprechen liegen. Mein Startgewicht von 79 kg habe ich auf 71,3 kg reduzieren können – also gibt es nun fast 8 kg weniger von mir. An der Taille habe ich 8 cm, an der Hüfte 2 cm und je Bein 1,5 cm verloren. Aber viel aussagekräftiger ist: meine T-Shirts kaufe ich nicht mehr in L-XL sondern jetzt in M-L. meine Jeans passen nicht mehr in W 33 sondern in W31-32 (je nach Stretchanteil ;-) )

Am Anfang war ich begeistert. Klar, wer wäre das nicht – eine Diät, die man ohne größere Probleme durchhalten kann und bei der man schnell gute Erfolge sieht. Ja, ich habe keine 20 kg abgenommen, aber so leicht war ich lange nicht mehr – und der Durchbruch zur <70kg scheint zum greifen nah.

Aber je mehr ich mich mit 10WBC beschäftigte, so mehr fiel mir auch auf, wo für mich die Lücken sind, wo ich mir mehr erhofft, anderes erwartet hätte. Das fängt bei Design und Usability des Forums an und hört beim Thread „Wissenswertes“ im Forum auf. Da gibt es das Thema, Forumsregeln und Umgang mit Kritik. Ich finde, 79,- € nicht so wahnsinnig teuer – aber dahinter steckt eine Geschäftsidee. Dann hätte ich mir gewünscht, dass das ganze auch geschäftsmäßig umgesetzt wird. Hier bleibt aber viel Potenzial ungenutzt. Ich würde mir oft mehr Hintergrundwissen wünschen. Nicht nur „Iss das nicht sonst nimmst Du nicht ab“ sondern „Iss das nicht, sonst nimmst Du nicht ab, weil…“ Oder auch Antworten zu gesundheitlichen Fragen (und zwar vom 10WBC-Team nicht von den Forumsnutzern)… In Summe würde ich sagen: Das Ernährungskonzept funktioniert – die Umsetzung von 10WBC ist verbesserungsfähig. Wenn man sich ansonsten gar nicht mit dem Thema beschäftigt und beschäftigen will, dann ist es sicher gut, klare Regeln und eine „Essenspolizei“ zu haben. Aber brauchen diejenigen dann nicht auch mehr Hilfe? Z.B. in Richtung einer Einkaufsliste, eines richtigen Essensplans usw.? So in etwa wie die Workouts von 10WBC – die dann wieder richtig gut sind: Mache 2 mal die Woche Sport, D zeigt Dir wie.

Was mir geholfen hat, wenn ich mal Fragen hatte?  Der Austausch mit anderen, Blogs und Forumsbeiträge der Mitglieder – oder auch von Nicht-Mitgliedern, Linksammlungen oder Tipps&Tricks, die in anderen Foren oder privaten Blogs zusammengestellt wurden. Und natürlich das gute, alte Internet mit seiner Informationsfülle – auch meine Ärztin, wenn ich Zusammenhänge gar nicht mehr verstanden habe…

Ich bin neugierig. Ich war wohl so ein Kind, dass immer noch ein „Warum“ drauf setzen konnte. Für mich heißt das: Die 79,- € waren für mich wohl der „Zoll“, den ich zahlen mußte, um mich auf den Hosenboden zu setzen. Also, habe ich in den letzten 10 Wochen viel gelernt. Ich habe viel über Ernährung gelernt: über Zusatzstoffe, über verschiedene Ernährungsformen wie Slow Carb, Low Carb, Paleo und über alternative Zubereitungsarten: ohne Milch, ohne Gluten, ohne Zusatzstoffe… Und ich habe viel über mich gelernt, über meinen Körper, mein Essverhalten, was ich gut vertrage, was weniger. Über das Essen, das mir Energie gibt und das, das mich ins Koma versetzt. Auch, dass ein Pasta-Abend mit Mousse au Chocolat zwischendrin mir nicht die Bilanz verhagelt. Oder so interessante Dinge wie, dass ich nach dem Loadtag weniger wiege als vorher… Sport ist viel selbstverständlicher als vorher in meine Woche integriert – und D’s Workouts liegen schon seit Woche 6 oder 7 unbenutzt/ungesehen in meinem Postfach. Dafür geh ich zum Konditionstraining, Laufen, zum Squash und mache meine Theraband-Übungen daheim.

 

Und zu guter Letzt:

  • Wie waren Eure Erfolge, wie sind Eure Erfahrungen? Ich freue mich über Kommentare – oder wenn Ihr es nicht ganz so öffentlich wollt auch über Mails an weekswithout[at]gmx[punkt]com
  • Wie geht es weiter mit dem Blog? Das weiß ich noch nicht. Das Schreiben hier hat mir viel Spaß gemacht, aber es war ein 10 Wochen Projekt. D.h. es wäre eigentlich Zeit das ganze zu schließen. Aber ich hadere mit mir, ob ich weitermache bis ich mein Wunschgewicht von 63 kg (also nochmal 8kg) erreicht habe.
  • Was habe ich heute morgen gefrühstückt? Rührei mit Kassler-Würfeln ;-)

Puuuuh – ich komme kaum noch dazu regelmäßig zu schreiben. Und selbst das regelmäßige Kochen ist zur Zeit kaum möglich. Ich bin Land unter! Nur gut, dass mein Tiefkühlfach noch Vorräte für gefühlte 10 Jahre aufweist und ich so morgens einfach schnell was rausholen kann und dann mittags 10WBC-tauglich gerüstet bin.

Aber wenigstens am Wochenende wird noch gekocht. Schließlich war ja Loadtag am Samstag. Also habe ich es mir – ok, ok, wie jeden Samstag – gut gehen lassen. Ein Freund war da und wir haben gemeinsam gekocht. Gut, das war eher ein Loadtag-Rezept – Walnußsspätzle mit Dinkelmehl, Mandelsauce mit Soyamilch – aber mit ein paar Abwandlungen lässt sich daraus auch was 10WBC-taugliches, quasi ein für-den-Alltag-wenns-mal-ein-bißchen-mehr-sein-soll-Rezept machen.

Hier war tatsächlich ein bißchen Jonglage am Herd notwendig und so war ich froh, dass ich nicht alleine kochen mußte. Aber das Schwitzen hat sich gelohnt :-)

Putenbrust im Speckmantel mit grünen Bohnen, Walnuß-Spätzle und Mandelsauce (für 2 Personen)

für die Putenbrust

  • 2 Putenbrustfilets
  • 1 Pck. Frühstücksbacon (ich weiß, dass die meisten an dieser Stelle Serrano-Schinken verwenden, aber der Frühstücksbacon hat keinen so starken Eigengeschmack – so wird die Pute nicht so sehr erschlagen)
  • 1 EL Öl

für die Mandelsauce

  • 3 Schalotten
  • 120 ml Geflügelfond
  • 1 guter Schuß Weißwein
  • 2 TL Mandelmus (das gibt es im Reformhaus oder beim Bioladen
  • 150 ml Kochcreme wie Cremefine, Soyala oder ähnliches (an Nicht-Loadtagen einfach weglassen bzw. ggfs. durch mehr Fond ersetzen)
  • Salz, Pfeffer, Muskat zum abschmecken

für die Bohnen

  • 3 Hand voll Buschbohnen
  • Salz für das Wasser

für die Walnußspätzle

  • 3 Eier
  • 1 EL Walnußöl
  • 75 g Walnußmehl
  • 175 g Dinkelmehl (an Nicht-Loadtagen durch KEM ersetzen)
  • 1  1/2 TL Salz
  • ggfs. etwas Wasser

Zunächst die Schalotten fein hacken. Bohnen putzen. Putenbrust waschen, trocken tupfen und mit Speck umwickeln.

Für den Spätzle-Teig zunächst die trockenen Zutaten mischen, dann die Eier und das Öl dazugeben und den Teig schlagen. Ggfs. noch etwas Wasser dazugeben, wenn er zu fest ist. Beiseite stellen und etwas ruhen lassen.

Ofen auf 100 °C vorheizen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Putenbrust von allen Seiten kurz anbraten. Dann auf den Rost in den Ofen geben. Dort für etwa 20 Minuten garen.

Jetzt wird etwas Jonglage an 3 Kochstellen notwendig:

Für die Spätzle und die Bohnen jeweils einen Topf mit Salzwasser aufsetzen.  In der Pfanne mit dem Bratensatz, die Schalotten kurz anschwitzen. Den Weißwein dazu gießen und auf kleiner Hitze einkochen lassen, bis der scharfe Alkoholgeruch wieder verschwunden ist. Dann den Hühnerfond angießen und etwas einkochen lassen.

Wenn das Wasser kocht, die Bohnen hineingeben. Sie brauchen etwa 10 – 12 Minuten zum garen. Währenddessen anfangen die Spätzle zu schaben: Dazu den Teig dünn auf ein Schneidbrett auftragen und mit einem Messerrücken in das kochende Wasser schaben – dabei taucht das Messer immer kurz in das Wasser ein. Wenn die Spätzle oben schwimmen noch ca. 1 Minuten warten und dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

Sauce mit Mandelmus (und je nachdem Kochcreme) abbinden. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.

Vom Wochenende war noch Fleisch übrig und obwohl ich schon immer fleissig morgens was unter mein Rührei gemischt hatte, war im Kühlschrank immer noch genug, um mein Mittagessen für morgen daraus vorzubereiten. Es ist auch fast 10WBC-konform – den 1 EL Sherry gönne ich mir morgen. :-)

Rindfleisch-Salat mit Paprika und Gurke (für 1 Person)

  • 100 g Rindfleisch, gegart
  • 2 Stück Frühlingszwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/3 Salatgurke
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Sherry
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Salz
  • optional: Chili oder Harissapaste, Limette

Rindfleisch in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln fein hacken. Die halbe Paprika nochmals halbieren und dann dritteln, anschließend in feine Streifen schneiden. Gurke schälen und vierteln, Kerne entfernen, ebenfalls in feine Streifen schneiden alles miteinander vermischen.

Aus Öl, Essig, Sherry, Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über den Salat geben. Wer es schärfer mag, kann noch Chili oder Harissapaste dazugeben. Gut schmeckt sicher auch ein Spritzer Limettensaft.

Den Salat wenigstens für 1-2 Stunden ziehen lassen.

Bitte nicht wundern: ich experimentiere mit Suppen. Solange man ein einfaches Grundrezept befolgt, kann man angeblich alles zu einer Suppe verarbeiten. Hat man mir gesagt.

So was darf man mir nicht sagen. Ich muß diese Dinge immer ausprobieren. Also sieht mein Gemüsefach derzeit etwas voller aus als normal: Blumenkohl, Rote Beete, Pastinaken, Lauch, Spitzkohl, Sellerie. Nein, Spitzkohl nicht mehr – denn den habe ich heute zur Suppe verarbeitet. Und hätte nicht gedacht, dass es mich sooooo satt macht *über den nicht mehr ganz so runden Bauch streich*

Leichtes Spitzkohl-Süppchen (für 2 Personen)

  • 1 mittelgroßer Spitzkohl, ca. 400 g
  • 2 Schalotten
  • 2 EL Butter
  • 40 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsefond
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 Prise Muskat
  • Mandelblättchen zum garnieren

Die äußeren Blätter des Spitzkohls entfernen, halbieren und den Strunk entfernen, grob hacken. Schalotten ebenfalls grob würfeln.

In einem Topf 2 EL Butter schmelzen. Kohl und Schalotten darin anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und reduzieren lassen.

Anschließend den Fond angießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.  Alles in etwa 10 bis 15 Minuten weich kochen und pürieren. 2/3 der Suppe durch ein Sieb gießen, wieder mit der restlichen Suppe mischen. Ich gieße es durch ein Sieb, weil es sonst eher an einen dicken Brei erinnert. Ich gieße nur 2/3 durch ein Sieb, weil es sonst zu dünn wird. Normalerweise müsste an dieser Stelle ja noch Sahne oder Crème Fraîche untergerührt werden, um die Konsistenz cremiger und reichhaltiger zu machen. Mir reicht es so – da macht es mich satt ohne mich zu übersättigen.

Anrichten und mit Mandelblättchen garnieren

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