Tim Ferris – Die Grundlagen

Der liebe Herr Ferris ist bei seinen Untersuchungen immer darauf aus, die minimal effektive Dosis zu finden. Die MED. Seine Begründung: Wenn man mehr tut als notwendig, kommt es zu Überlastung und damit riskiert man einen Ausfall. Gerade wenn man an das Thema Sport/Training geht, macht es für mich Sinn. Wenn ich vorher keinen/kaum Sport gemacht habe, werde ich meinem Körper mit 5 mal die Woche Extrem-Workouts eher schaden als ihm nützen. Muskeln, Knochen – der gesamte Körper braucht auch Zeit sich zu erholen. Sonst kommt es schnell zu Verletzungen. Also: langsam anfangen und langsam steigern.

Eine zweite Motivation hinter der MED ist wohl, nicht mehr zu machen als notwendig ist. Das entspricht dem menschlichen Naturell. Oder? Also, wenn ich ehrlich bin: Ich bin auch (ab und zu versteht sich) gerne mal faul ;-)

Dann geht es nicht, um 10 kg Gewichtsabnahme (ok, auch) sondern um 10 kg Umgestaltung des Körpers. Das Ziel ist ja eigentlich nicht, dass die Waage nur 58kg anzeigt, sondern dass man – äääh, frau in diesem Fall – wieder in Größe 38 passt. Daher auch hier nochmals ganz wichtig: Die Waage lügt. Das sehe ich bei mir selbst. Ob ich nun 1 kg Gewicht verliere oder 2 cm Beinumfang – letzteres hat mehr Einfluss darauf, ob ich wieder in meine Lieblingsjeans passe.

Für den Anfang soll man sich ein Ziel setzen. Einen Plan zu haben hilft, damit man weiß, wofür man etwas tut. Wichtig ist jedoch auch, dass die Schritte darin nicht zu groß sind. Also nicht das typische vorm-Date-Drama: ich muß 10 kg abnehmen – bis morgen! Oder ab sofort mache ich 5 mal die Woche Sport (was wir ja sowieso nicht wollen J ) sondern eher: ich trainiere 2 mal in der Woche 15 Minuten. Da wären wir auch wieder bei der minimalen Einheit: wir machen so wenig wie notwendig – und deswegen halten wir es auch durch. Er definiert 4 Verhaltensregeln, die für den Erfolg wichtig sind:

  1. Sich sein Verhalten bewußt machen
  2. Ein Spiel daraus machen
  3. Einen Wettbewerb daraus machen
  4. Kleine und überschaubare Schritte machen

Für mich persönlich finde ich 1., 2. und 4. am besten. Seitdem ich verstanden habe, dass ich oft aus Frust/Stress zu Schokolade gegriffen habe, kann ich versuchen anders mit dem Frust/Stress umzugehen.  Und für mich sind die überschaubaren Schritte, dass ich mich an die Ernährungsregeln halte. Ich habe mir nicht das Ziel gesetzt, an Datum X wiege ich nur noch 58 kg oder ähnliches. Dadurch bin ich entspannter, wenn die Waage mal nur minus 200g anzeigt (wie bei der Vermessung gestern z.B.). Zum Thema „Ein Spiel daraus machen“ empfiehlt er, wenn man etwas ändern will, sich zunächst nur eine 5-malige-Wiederholung vorzunehmen. Das ist ein überschaubarer Schritt. Der aber doch so groß ist, dass man danach denkt – naja, jetzt kann ich auch weiter machen.

Einen Wettbewerb möchte ich aus dem Thema Abnehmen nicht machen. Das mag gut sein für sportliche Erfolge – aber beim Thema Abnehmen möchte ich auf meinen Körper hören und seine Geschwindigkeit annehmen. Und zwar nur seine.

D.h. jetzt kann es also losgehen? Ja! Für den Start schlägt Tim die folgenden Aktionen vor.

  1. Vorher-Fotos in Unterwäsche (Sehe ich wirklich so aus?)
  2. 3-5 Tage Fotos vom Essen machen (Esse ich das wirklich?)
  3. Spielpartner finden (Wer trainiert mit mir, wer nimmt mit mir ab?)
  4. Sich selbst vermessen (Wie sind meine Werte für Oberarme, Taille, Hüfte, Beine…?)
  5. Die eigene MED finden (Welche kleinstmögliche Veränderung kann ich machen?)

 

 

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