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10WBC

Ich habe mich zu Beginn der 10WBC-Zeit oft gefragt, wie es denn danach aussieht – und leider Berichte dazu vermisst, weil alles noch viel zu neu war/ist. Nun gut, diese Lücke kann sicherlich geschlossen werden – zumindest kann ich einen kleinen Teil dazu beitragen.

Exakt 4 Monate nach 10WBC zeigt meine Wage 65,1 kg. D.h. ich habe weitere 3 kg verloren und die Wunsch-63-kg scheinen in greifbarer Nähe zu sein. Toll! Klar, dass die 3 kg nicht dadurch verschwunden sind, dass ich in alte Gewohnheiten zurückgefallen bin. Aber ich habe auch nicht streng mit dem Ernährungsprogramm von D! weitergemacht.

ich esse zu etwa 70% nach 10WBC/Tim Ferris/Low Carb

  • d.h. ich versuche auf Weizen, Reis, Kartoffeln, Obst, Zucker und Milchprodukte etc. zu verzichten
  • d.h. ich trinke weiterhin keine gesüssten Getränke oder Säfte
  • d.h. ich baue weiterhin Turbos wie Zimt, Kaffee, Chili oder Ingwers in mein Essen ein

ich bin nicht mehr so streng mit mir, wie während der 10 Wochen 10WBC

  • d.h. wenn ich Lust auf etwas habe, dass nicht ins Ernährungskonzept passt, esse ich das
  • d.h. ich mache auch mal 2 Loadtage (und zu Weihnachten sogar mehr…) in der Woche

ich mache viel Sport

  • d.h. ich gehe laufen, ins Fitnessstudio und spiele Squash
  • d.h. ich nehme die Treppe statt des Fahrstuhls, laufe statt 2 Stationen mit dem Bus zu fahren

Und das Gesamtbild? Es geht mir gut. Ich verzichte auf nichts – und ich schiebe auch nichts auf. Dadurch purzeln die Pfunde zwar langsamer aber sie purzeln weiter. Ich vermute, dass wird sich irgendwann einspielen sobald ich ein natürliches Idealgewicht erreicht habe. Durch den Sport hat sich auch meine Körperhaltung und das Gesamtbild verbessert.

Heute verabschiede ich mich offiziell von 10WBC. Ich habe zwar mein Wunschgewicht von 63 kg nicht erreicht – aber meine Wunsch-Kleidergröße von 38/40. Ein Erfolg mit dem ich zufrieden bin und für den ich auch Danke sage (Danke D!).

Ich habe viel gelernt und viele Ernährungsregeln sind zu Gewohnheiten geworden. Mein warmes Frühstück möchte ich z.B. nur sehr selten missen.  Ich werde sicherlich weiterhin ähnlich zu 10WBC/Slow Carb/Tim Ferris…. essen. Aber ich lebe nicht mehr „regel-konform“. Es ist also Zeit, Goodbye zu sagen.

Ich hatte viel Spaß mit diesem Blog. Und deswegen hoffe ich auf ein Wiedersehen.

Gerade eben habe ich den ersten Blog-Eintrag unter neuer Adresse verfasst. Dort ist Platz wofür hier keiner ist: Rezepte nach Lust und Laune… Es ist noch recht leer dort – aber es wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen füllen. Damit es nicht so ganz einsam wird und bleibt „dort drüben“, hoffe ich, dass Ihr immer mal wieder vorbeischaut und mir in die Töpfe schaut.

essen & l(i)eben

So habe ich das neue Blog genannt, weil ich genau darüber schreiben möchte: über was ich esse und was ich liebe. Ich würde mich sehr freuen, Euch dort wieder zu sehen.

Unter der Kategorie Low Carb finden sich dort Rezepte, die sich für die Ernährung nach 10WBC oder Tim Ferris eignen. Also einfach schnell die Seite bookmarken und dann immer wieder nach den Low Carb-Rezepten schauen, um Anregungen zum Pfunde purzeln lassen zu bekommen.

Jetzt sind 4 Wochen um. Meine ersten 4 Wochen „danach“ – und ich habe mir reichlich Zeit gelassen, wieder von mir hören zu lassen. Aber ich will vorne anfangen. Also, packen wir doch mal Butter bei die Fische (was übrigens komplett 10WBC-konform wäre und eine super Nährstoff-Kombi zum Abnehmen: Fett + Eiweiß… ;-) )

Wie geht’s Euch denn? Ich hoffe gut – bei dem ein oder anderen kann ich ja auch noch still mitlesen. Ich hoffe den anderen geht es auch gut. Mir geht es hervorragend. Obwohl ich mich nicht mehr strikt nach 10WBC ernähre, habe ich noch ein paar Kilos verloren. Jetzt wiege ich nur noch 68,7 kg. D.h. in 14 Wochen habe ich knapp über 10 kg verloren. Ein toller Erfolg! Noch besser finde ich aber den optischen oder den kleidungs-gefühlten Erfolg. Ich kann es leider nur in Kleidergrößen mitteilen, da ich das mit dem Messen in den letzten 4 Wochen nicht weitergeführt habe.

Vor 10WBC habe ich Größe 40 – 44 getragen (oder auch L – XL). Das kam immer auf den Schnitt und auf die Zielgruppe der Kleidung an. Jetzt trage ich Größe 38 – 40 oder S – M. Ja wirklich, ich habe Kleidung, die mir in M zu groß ist. Daher bin ich jetzt auch eBay-Spezialistin. Ich habe meinen Kleiderschrank aussortiert. Und all die guten Sachen, die ich teilweise kaum getragen habe, bei eBay eingestellt. Die neue Ausstaffierung will ja bezahlt sein.

Schauen wir uns doch noch mal mein Fazit vom letzten Eintrag an und ergänzen:

  • Hatte ich Erfolg mit 10WBC? JA, absolut und sichtbar
  • Werde ich mich weiter nach 10WBC ernähren? JEIN
  • Würde ich meiner besten Freundin empfehlen, die 79,- € zu investieren? hier bin ich zwiegespalten: die 79,- € waren es wert. aber nochmal würde ich sie nicht bezahlen wollen

Wie ernähre ich mich denn nun? Ich ernähre mich weitestgehend 10WBC-konform. Ich esse hauptsächlich frisch und selbst gekocht. Viel Gemüse, wenig Fleisch und Fisch (weil ich hier lieber Qualität als Masse kaufen möchte), wenig Kohlenhydrate und kaum Zucker. Ich gönne mir einen Nachtisch, wenn ich das möchte – aber ich snacke nicht zwischendurch.

Warum würde ich 10WBC nur eingeschränkt empfehlen? Die Leistung von 10WBC ist es, diese Konzepte massentauglich aufbereitet zu haben und sie der Masse bekannt gemacht zu haben. Das Konzept an sich taucht immer wieder auch an anderen Stellen auf: Paleo (ok – andere Begründung, aber weitgehend kompatibel), Slow Carb bzw. Tim Ferris‘ 4 Stunden Körper (scheint, exakt das gleiche Programm zu sein), LOGI-Methode (die Überarbeitung der Ernährungspyramide) … Wenn ich Infos suchte, habe ich mehr Infos außerhalb des 10WBC-Forums gefunden. Dennoch bereue ich es nicht. Hier würde ich vermutlich meiner besten Freundin sagen: ich erzähl Dir, was Du wissen mußt. Jemandem, der nicht meine beste Freundin ist, würde ich sagen: Probier es auch und schau, ob die Leistungen für Dich 79,- € wert sind – wenn ja, super. wenn nein, nutze die Rücktritts-Möglichkeit.

 

JA! Meine 10 Wochen sind um. Nein, ich habe keine 20 kg abgenommen. Ich habe lange überlegt, wie mein Fazit zu 10WBC aussehen wird und ob ich das teilen sollte. Aber darum ging es ja hier. Im Wesentlichen lässt es sich auf 3 Fragen zusammen kürzen:

  • Hatte ich Erfolg, habe ich also sichtbar abgenommen? JA
  • Werde ich mich weiter nach 10WBC ernähren? JEIN
  • Würde ich meiner besten Freundin empfehlen, die 79,- € zu investieren? NEIN

Wie waren denn nun die letzten 10 Wochen? Auf jeden Fall war es einfacher als gedacht – da ich sowieso gerne koche, war es kein Problem für mich jeden Tag oder jeden zweiten Tag in der Küche zu stehen. Auch nicht gleich morgens. Daher war es für mich einfach, sich an das Ernährungskonzept zu halten. Was ich auch weitestgehend aber keinesfalls sklavisch getan habe. Letzte Woche Mittwoch z.B. beim Kochkurs gabs 3 Gänge Pasta und zum Nachtisch Mousse au Chocolat…

Und die Erfolge können sich sehen lassen – auch wenn sie weit entfernt von den Werbeversprechen liegen. Mein Startgewicht von 79 kg habe ich auf 71,3 kg reduzieren können – also gibt es nun fast 8 kg weniger von mir. An der Taille habe ich 8 cm, an der Hüfte 2 cm und je Bein 1,5 cm verloren. Aber viel aussagekräftiger ist: meine T-Shirts kaufe ich nicht mehr in L-XL sondern jetzt in M-L. meine Jeans passen nicht mehr in W 33 sondern in W31-32 (je nach Stretchanteil ;-) )

Am Anfang war ich begeistert. Klar, wer wäre das nicht – eine Diät, die man ohne größere Probleme durchhalten kann und bei der man schnell gute Erfolge sieht. Ja, ich habe keine 20 kg abgenommen, aber so leicht war ich lange nicht mehr – und der Durchbruch zur <70kg scheint zum greifen nah.

Aber je mehr ich mich mit 10WBC beschäftigte, so mehr fiel mir auch auf, wo für mich die Lücken sind, wo ich mir mehr erhofft, anderes erwartet hätte. Das fängt bei Design und Usability des Forums an und hört beim Thread „Wissenswertes“ im Forum auf. Da gibt es das Thema, Forumsregeln und Umgang mit Kritik. Ich finde, 79,- € nicht so wahnsinnig teuer – aber dahinter steckt eine Geschäftsidee. Dann hätte ich mir gewünscht, dass das ganze auch geschäftsmäßig umgesetzt wird. Hier bleibt aber viel Potenzial ungenutzt. Ich würde mir oft mehr Hintergrundwissen wünschen. Nicht nur „Iss das nicht sonst nimmst Du nicht ab“ sondern „Iss das nicht, sonst nimmst Du nicht ab, weil…“ Oder auch Antworten zu gesundheitlichen Fragen (und zwar vom 10WBC-Team nicht von den Forumsnutzern)… In Summe würde ich sagen: Das Ernährungskonzept funktioniert – die Umsetzung von 10WBC ist verbesserungsfähig. Wenn man sich ansonsten gar nicht mit dem Thema beschäftigt und beschäftigen will, dann ist es sicher gut, klare Regeln und eine „Essenspolizei“ zu haben. Aber brauchen diejenigen dann nicht auch mehr Hilfe? Z.B. in Richtung einer Einkaufsliste, eines richtigen Essensplans usw.? So in etwa wie die Workouts von 10WBC – die dann wieder richtig gut sind: Mache 2 mal die Woche Sport, D zeigt Dir wie.

Was mir geholfen hat, wenn ich mal Fragen hatte?  Der Austausch mit anderen, Blogs und Forumsbeiträge der Mitglieder – oder auch von Nicht-Mitgliedern, Linksammlungen oder Tipps&Tricks, die in anderen Foren oder privaten Blogs zusammengestellt wurden. Und natürlich das gute, alte Internet mit seiner Informationsfülle – auch meine Ärztin, wenn ich Zusammenhänge gar nicht mehr verstanden habe…

Ich bin neugierig. Ich war wohl so ein Kind, dass immer noch ein „Warum“ drauf setzen konnte. Für mich heißt das: Die 79,- € waren für mich wohl der „Zoll“, den ich zahlen mußte, um mich auf den Hosenboden zu setzen. Also, habe ich in den letzten 10 Wochen viel gelernt. Ich habe viel über Ernährung gelernt: über Zusatzstoffe, über verschiedene Ernährungsformen wie Slow Carb, Low Carb, Paleo und über alternative Zubereitungsarten: ohne Milch, ohne Gluten, ohne Zusatzstoffe… Und ich habe viel über mich gelernt, über meinen Körper, mein Essverhalten, was ich gut vertrage, was weniger. Über das Essen, das mir Energie gibt und das, das mich ins Koma versetzt. Auch, dass ein Pasta-Abend mit Mousse au Chocolat zwischendrin mir nicht die Bilanz verhagelt. Oder so interessante Dinge wie, dass ich nach dem Loadtag weniger wiege als vorher… Sport ist viel selbstverständlicher als vorher in meine Woche integriert – und D’s Workouts liegen schon seit Woche 6 oder 7 unbenutzt/ungesehen in meinem Postfach. Dafür geh ich zum Konditionstraining, Laufen, zum Squash und mache meine Theraband-Übungen daheim.

 

Und zu guter Letzt:

  • Wie waren Eure Erfolge, wie sind Eure Erfahrungen? Ich freue mich über Kommentare – oder wenn Ihr es nicht ganz so öffentlich wollt auch über Mails an weekswithout[at]gmx[punkt]com
  • Wie geht es weiter mit dem Blog? Das weiß ich noch nicht. Das Schreiben hier hat mir viel Spaß gemacht, aber es war ein 10 Wochen Projekt. D.h. es wäre eigentlich Zeit das ganze zu schließen. Aber ich hadere mit mir, ob ich weitermache bis ich mein Wunschgewicht von 63 kg (also nochmal 8kg) erreicht habe.
  • Was habe ich heute morgen gefrühstückt? Rührei mit Kassler-Würfeln ;-)

Heute bin ich stolz auf mich. Und sehr zufrieden mit mir.

Ich habe heute Loadtag. Heute steht schlemmen auf dem Programm. Und Messen und Wiegen. Also geschlemmt habe ich: Zum Frühstück gabs nochmal die tollen Mandelmehl-Pfannkuchen. Dazu Dinkelbrot (Weizen habe ich auf Grund einiger Kreuzallergien inzw. komplett aus meinen Schränken verbannt). Dazu Marmelade. Und Nutella. Letzteres ist eine große Sünde für mich – da eigentlich auch die Milchprodukte aus meinen Schränken verbannt wurden. Aber als meine Freundin es morgens auf den Tisch stellte, ihr Mann dann seinen Pfannkuchen damit bestrich… und ich da saß, vor meinem noch unbestrichenen, jungfräulichen Pfannkuchen. you get the picture? JA! es mußte sein.

Also, schauen wir noch mal auf die Load-Tag to do-Liste:

  • Schlemmen – check
  • Wiegen – ooooops
  • Messen – auch vergessen

Ähhhh – ja. Sorry, D. Sorry, Tim. Ich hatte einen wunderbaren Tag. Und bin gerade nur mal für ein schnelles Umstyling vorm Samstag-Abend-Date zu Hause. Da muß man echt Prioritäten setzen…

Im Bad fiel mir dann ein. Da war doch was. So, und dann habe ich mich zumindest schnell noch mal auf die Waage gestellt. Also

  • Wiegen – check

72,1 kg!! Und das am frühen Abend…. Hach! Bin ich heute zufrieden mit mir. (Letzte Woche: 73,2 kg – auch ohne Messen *g*)

Weil erstens: ich ohne an D oder Tim oder sonstige Männer mittleren Alters zu denken, ich heute genau das gegessen habe, was mir schmeckt und gut tut. und weil zweitens: mein Körper mir dazu noch zu sagen scheint „Ist in Ordnung, Mädchen. Ich bin mit Dir im Reinen.“

Ich denke schon länger über das Thema nach – über D, über Tim, über 10WBC, darüber was mir gefällt, was nicht. Darüber, wie ich mich ernähren will. Und wichtig ist dabei „wie ich will“. Aber fertig bin ich noch nicht mit denken. Aber heute sehr zufrieden. (ich wollte es nur noch mal erwähnen, für den Fall, dass Ihr bis hierher gelesen habt und es noch nicht mitbekommen habt)

Heute: Aufmüpfig. Zufrieden. Übermütig.

Ihr Lieben: Genießt Euer Wochenende!

Im 10WBC-Forum habe ich gerade einen Thread mit einem Thema gefunden, das mich schon länger beschäftigt: soooooo viele Eier – ist das nicht ungesund? Schnell denkt man das doch bzw. es ist doch „gängige Meinung“, dass zu viele Eier dem Körper schaden…

Hier ein toller Hinweis von einer anderen Teilnehmerin:

 

Zuviel Eiweiß schädlich oder nicht??
Eiweiß und die positive Wirkung auf den Stoffwechsel

Dr. Nicolai Worm über eiweißhaltige Kost

In einer Vielzahl von Untersuchungen hat sich gezeigt, dass das Mehr von Eiweiß in der Ernährung einen positiven Stoffwechsel-Effekt hat: die Cholesterin- und Blutfettspiegel sinken, das schlechte Cholesterin nimmt ab, der Blutdruck wird gesenkt.

Wenn weniger Kohlenhydrate in einer Mahlzeit enthalten sind, muss von etwas anderem mehr gegessen werden. Das sollte nicht Fett sein, sondern Eiweiß.

Die positiven Wirkungen treten ein, auch wenn möglicherweise das Mehr an Eiweiß über cholesterinhaltige Nahrung erzielt wird, wie z.B. Ei, Fleisch oder Fisch. Es wird mehr Cholesterin über die Nahrung aufgenommen, aber der Cholesterinspiegel sinkt.

Ein Paradox!
Es ist dieser Eiweißeffekt, der viel wirksamer ist, als eine kalorien- und cholesterinreduzierte Ernährung.

Der zweite Effekt hat mit der Körpergewichtsregulierung zu tun. Menschen, die beim Fasten mit einer beschränkten Kalorienzufuhr zurecht kommen wollen, müssen den Eiweißanteil ihrer Ernährung erhöhen. Denn wenn beim Fasten der Eiweißanteil zu niedrig ist, werden relativ viel Körpermuskeln, nämlich fettfreie Körpermasse, beim Abnehmen abgebaut. Das kann der Herzmuskel sein.

Auch umgekehrt, wenn das Abnehmen nicht mehr geht und die Personen langsam wieder Körpermasse aufbauen, fängt der Körper durch eine ausreichende Eiweißzufuhr wieder an, Muskelmasse aufzubauen und weniger Fett.

Der dritte Aspekt gilt der Körperregulierung. Eiweiß hat von allen Nährstoffen den besten Sättigungseffekt. Eine vergleichbare Portion aus eiweißreicher Kost hält gegenüber kohlenhydratreicher Kost „besser an“. Eiweiß sättigt mehr.

Ein weiterer Aspekt hat etwas mit Energieverlust zu tun. Wenn Eiweiß über die Nahrung zugeführt wird, verbraucht der Körper viel Energie, um Eiweiß im Körper zu spalten, im Stoffwechsel zu verarbeiten. So werden 20 bis 25% der Kalorien, die in der zugeführten Nahrung enthalten sind, nur für deren Verdauung benötigt. Das hilft, um die Körpergewichtsregulierung im Griff zu haben.

Eine hohe Eiweißzufuhr schädigt die Niere eines gesunden Menschen nicht. Nierenkranke müssen dagegen aufpassen, dass sie nicht eine weitere Schädigung einer Niere erreichen. Der Punkt, wo es für den Körper beginnt schädlich zu werden, liegt bei etwa 300 g reines Eiweiß pro Tag. Das erreicht man kaum, weil diese Menge dem Körper mit natürlicher Regulierung zuwider ist.

Gicht kommt nicht, weil so viel Purine in der Nahrung sind, sondern weil der Körper Harnsäure schlecht ausscheiden kann. Die Ausscheidungsmöglichkeit wird immer schlechter, je mehr Insulin der Körper speichert.

Der Insulinspiegel wird über eine kohlenhydratreiche Kost erhöht, über Gewichtsprobleme, über Alkohol. Wenn man es schafft, weniger zu wiegen, abzunehmen, weniger Alkohol zu trinken, dann hat man auch einen niedrigeren Insulinspiegel und die Harnsäure wird besser über die Nieren ausgeschieden, Gicht vermieden.

Newsletter 317
Was die Großmutter noch wusste
(SWR-Sendung)

Den Link zum Thread im Forum gibts hier: klick

Das spricht ein Thema an, mit dem ich mich sowieso gerne noch beschäftigen möchte: Ist 10WBC gesund? Wie sind die Langzeit-Folgen? Wann muß ich aufpassen, wenn ich mich so ernähre? – immer ausgehend, dass ich ansonsten ein quietsch-fideler-rundum-gesunder Mensch bin. Bei Krankheiten oder Vorbelastungen sollte man so oder so zum Arzt gehen.

Heute: nachdenklich.

Heute ist wieder Loadtag. Da ich daheim bin und das Maßband vergessen habe, konnte ich nur wiegen, nicht messen. Aber. Ach die Waage, meine liebe Freundin: 73,2 kg. Dh ich habe bis jetzt 5,8 kg verloren. So leicht war ich lange nicht mehr.

Jetzt geht’s auf zum Endspurt. Noch 3 Wochen. Ob ich die -10 kg noch schaffe? Also wenn da am Ende von 10WBC tatsächlich eine 6 vorne stehen sollte. Hach! Ein Traum.

Dann geht’s jetzt also auf zum Endspurt!

Wie es danach weiter geht? Ich habe mir schon ein paar Gedanken dazu gemacht. Mir geht es viel besser mit der neuen Ernährung und auch mit meinen „paar Lebensmittel-Problemchen“ komme ich besser zurecht. Und besser heißt richtig gut. D.h. ich werde wohl auf die eine oder andere Art weiter machen. Aber bestimmt werde ich mir zwischendurch mal Obst gönnen oder ein Stückchen Schokolade… *hmmmm* lecker*

Das werde ich im Übrigen auch heute machen. Denn heute ist a) Loadtag und b) Geburtstag daheim. Mit den selbstgemachten Pralinen, deren Fotos und Rezepte folgen, sobald ich wieder an meinem eigenen Rechner sitze.

Heute: leichtfüßig :-)

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