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Brot, Kuchen und Gebäck

Gestern kam eine größere Lieferung Mehl bei mir an: Mandelmehl und Walnuß-Mehl. Ich bin heute und morgen bei Freunden eingeladen, will aber aus dem Besuch keinen Loadtag machen. Aber auch meine Freunde nicht zwangsweise zu 10WBC umerziehen oder viel Aufwand verursachen. Also dachte ich, ich backe Brot und zum Frühstück gibts Pfannkuchen. Aber mit neuen Zutaten bin ich vorsichtig, die teste ich lieber daheim im stillen Kämmerlein bevor ich sie auf die Welt loslasse. Und das ist auch gut so. Das Zucchini-Oliven-Walnuss-Brot von gestern z.B. sah super aus, war geschmacklich aber eine Katastrophe. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, wie ich das verbessern kann – außer halt darüber, dass ich Weizenmehl beimische… HAHAHA! Darüber können wir in 2 Wochen reden ;-) – Gut aber Pfannkuchen können ja nicht so schwer sein und hey, da gab’s ja auch ein Rezept im Teilnehmerkochbuch. Also ausprobiert und los.

Mein Fazit: ich mag die Pfannkuchen aus dem Teilnehmerkochbuch nicht. Und die Tatsache, dass sie Mandelmehl mit gemahlenen Mandeln gleichsetzen macht es nicht besser. Aber bei bentokitchen habe ich dieses Rezept für Pfannkuchen gefunden. Und das war’s! Da ich erstmal probieren wollte, habe ich natürlich nur eine kleine Menge gemacht. Problem 1 gelöst – jetzt muß mir nur noch was für das Brot einfallen.

Pfannkuchen (für ca. 5 Mini-Pfannkuchen)

  • 1 Ei
  • 5 g gemahlene Mandeln
  • 12 g Mandelmehl
  • 30 ml Kokosmilch – und ggfs. mehr, falls der Teig zu sehr andickt
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Messerspitze Vanille
  • 1 Mini-Prise Salz

Ei schaumig schlagen. Mehl und Mandeln unterrühren, Kokosmilch dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Diesen ca. 20 Minuten ruhen lassen.

Mit Zimt, Vanille und einer Mini-Prise Salz abschmecken. Ggfs. noch etwas mehr Kokosmilch hinzugeben, wenn der Teig zu sehr angedickt ist.

In heißem Öl handtellergroße Teiglinge knusprig ausbacken.

Info: Im Weizenmehl ist Gluten, das hält als Kleber normalerweise die Backwaren zusammen. Dies fehlt hier, folglich reissen die Pfannkuchen viel schneller als übliche. Also lieber mehrere kleine backen und etwas mehr Fett verwenden und dann anschließend gut abtropfen lassen. Ich nehme 2 EL Teig pro Pfann“küchlein“.

Die letzte Woche war stressig. Ihr habt es gemerkt – ich war kaum am Rechner, geschweige denn, habe ich es geschafft, viel zu schreiben. Ich hatte eine wichtige Projekt-Deadline am Freitag, die nun glücklicherweise hinter mir liegt. Nun ist wieder Zeit für frische Ideen – und vor allem frisches Essen. Dazu fiel mir heute Abend diese Tarte ein. Bis auf die Mehlsorte (der typische KEM-Geschmack kam zu sehr durch) war ich dann auch sehr zufrieden mit meinem Abendessen. *lecker*schmecker* :-)

Tomaten-Zucchini-Tarte (für 2 – 3 Personen, eine kleine Springform, 18 cm Durchmesser)

für den Teig.

  • 150 g Mehl (ich habe dieses Mal wieder Kichererbsenmehl verwendet, würde das nächste Mal aber auf Mandelmehl wechseln, da der typische KEM-Geschmack hier zu aufdringlich war)
  • 1 Ei
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Chili

für die Füllung

  • 1 Zucchini
  • 8 Datteltomaten (meine waren recht groß)
  • 2 Schalotten
  • 75 g magerer Bauchspeck
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1 Ei
  • Salz, Chili
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 EL Mehl

Zuerst den Teig zubereiten: Dazu Mehl mit Salz und Chili vermischen, das Ei und die Butter (in Flöckchen) zugeben. Aus allem einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen in Klarsichtfolie wickeln und mind. 1/2 Stunde kühl stellen.

Für die Füllung den Bauchspeck und die Zwiebeln fein würfeln. Zucchini und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne den Speck kurz auslassen und anschließend Zwiebeln und Zucchini mit ca 1/4 TL Salz mitdünsten.

Gemüsebrühe und das Ei miteinander verquirlen. Etwas Chili und Salz hinzugeben. 1 EL Mehl in etwas kaltem Wasser glatt rühren und ebenfalls unterrühren.

Ofen auf 200 ° C vorheizen.

Eine Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Dann den Teig darin verteilen. Manche mögen den Teig dafür ausrollen, mir reicht es hier ihn mit den Fingern zu verteilen und stückchenweise einen Rand zu formen.

Die Tomaten zu den Zucchini geben und alles gut durchmischen. Das Gemüse in die Form geben. Schließlich die Eimasse hinzu schütten.

Für 35 bis 45 Minuten im Ofen goldgelb backen.

Gerade räume ich mein Mail-Postfach auf und finde dort noch einen Newsletter von thekitchn mit den besten Zucchini-Rezepten überhaupt. Der Titel Beyond Zucchini Bread erinnerte mich an die KEM-Brot-Backversuche, deswegen hatte ich den Newsletter aufgehoben. Außerdem: Ich liebe Zucchini.

Gerade habe ich mir die Rezepte mal angeschaut und einiges ist mit ein paar wenigen Umwandlungen 10WBC-tauglich. Es würde eigentlich in die Kategorie „Rezepte zum nachkochen“ gehören, aber ich finde die Rezepte so toll, dass es mir einen eigenen Artikel wert ist. Hier meine Top5 aus dem Newsletter.

  1. Kichererbsen-Zucchini-Salat: Im ursprünglichen Rezept werden Gerste und Feta verwendet, aber die kann man ja gefahrlos einfach weglassen – oder durch etwas angebratenes Hack mit Chili und Ingwer ersetzen…
  2. Zucchini-Brot: Hier mit Zucker und weißem Mehl, das müsste mit Kichererbsenmehl oder Mandelmehl sicher auch funktionieren. Ich denke, ich würde Mandelmehl nehmen, dann wird es etwas süßlicher – und das ersetzt dann den Zucker. Experimentieren muß man dann nur noch, was passiert, wenn man einfach so auf den Zucker verzichtet.
  3. Zucchini-Oliven-Brot: Wie einfach kann es sein? Hier muß nur das Mehl angepasst werden und der Ziegenkäse ersatzlos gestrichen werden. Das könnte eine gute Frühstücksalternative werden.
  4. Zucchini-Möhren-Pfannkuchen: Das funktioniert sicher auch mit Kichererbsen- oder Mandelmehl-Pfannkuchen-Teig.
  5. Gefüllte Zucchini mit Pilzen, Würsten und Salbei: Ha! Auf den ersten Blick – natürlich ohne den Käse – direkt 10WBC-konform. Und auch irgendwie ein Klassiker – gefüllte Zucchini. *hmmm*

Da bekomme ich direkt Lust Zucchini zu kochen!! hmmm… mal schauen, was der Gemüsehändler im Angebot hat.

Heute:  in Zucchini-Laune

Meine Küche duftet nach Waffeln. Was für ein Fest. Es ist Samstag Morgen, Loadtag. Die Stadt ist noch still. Ich habe ausgeschlafen und bin dabei mein zweites Frühstück vorzubereiten. Waffeln. Mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von Mama. Das überhaupt nicht geheime Rezept für geheime Waffeln habe ich ursprünglich mal bei Chefkoch gefunden.

Ich mache es so:

Waffeln (6-8 Stück)

  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt (oder Vanillezucker)
  • 2 EL Rum
  • 200 g Butter
  • 150 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 EL Backpulver

Die Butter in einem kleinen Topf vorsichtig schmelzen und etwas bräunen lassen. Abkühlen lassen. Währenddessen Zucker, Eier, Vanille und Rum schaumig rühren. Dann die Butter dazugeben. Zuletzt Mehl, Mandeln und Backpulver unterrühren.

Im Übrigen lässt sich der Teig super einfrieren. Einfach dann vor der nächsten Verwendung auftauen und wie gewohnt backen.

Heute war mal wieder Zeit, sich um das Frühstück für die nächste Woche zu kümmern. Die Falafeltaler von dobena wollte ich schon lange ausprobieren. Und so war schnell entschieden, was das heutige Projekt wird.

Da ich von Natur aus ungeduldig bin, wollte ich natürlich nicht bis morgen früh mit dem Probieren warten. Also gab es auch heute Abend schon Falafeltaler. Mit Butter und Lachsschinken. Super! Vom Geschmack her ähnlich wie mein Kichererbsenmehlbrot – und von daher eine schnelle Alternative, wenn man mal nicht einen ganzen Tag aufs Essen warten will. Ich glaube, die werde ich schnell nochmal backen :-)

Weitestgehend habe ich mich an dobenas Rezept gehalten, für alle die nicht klicken wollen, gibt es hier das Rezept mit meinen Änderungen:

Falafeltaler (11 Stück)

  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 60 g Leinsamen
  • 2 EL Walnußöl
  • je 1 TL Chiliflocken, Backpulver, gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml kochendes Wasser

Kichererbsenmehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel geben. Leinsamen mahlen und dazugeben. Gewürze, Öl und Wasser hinzugeben. Alles zu einem sehr klebrigen Teig verrühren, der nun 15 Minuten quellen muß. Ofen auf 200 ° C vorheizen. Rost oder Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel Teig von der Masse abnehmen und als Taler auf das Backblech setzen. Für ca. 30 Minuten bei 200 ° C backen.

 

Mir schmecken sie frisch aus dem Ofen am besten, daher toaste ich sie morgens noch mal schnell auf.

Kichererbsenbrot – alle. Möhren-Muffins – alle. Rührei zum Frühstück? Nein, das ist immer noch keine Alternative für mich. Zum Glück hatte ich mich gestern Abend in einem Anfall von Kreativität noch an diesen Muffins aus roten Linsen versucht. Und daraus bestand nun mein Frühstück heute morgen: ein aufgetoasteter Muffin und ein weich gekochtes Ei. Ein Traum!

 

Herzhafte Linsenmuffins mit Speck (für 10 Stück)

  • 200 g Rote Linsen
  • 1 Möhre
  • 350 g Gemüsefond
  • 80 g Bauchspeck
  • 80 g Walnüsse
  • 80 g Kichererbsenmehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 EL Walnuss-Öl (es geht auch Olivenöl)
  • 3 Eier
  • 1/2 Tasse Wasser
  • Salz, Chili, Pfeffer

Linsen waschen bis das Wasser klar bleibt. Karotten fein raspeln. Beides mit dem Gemüsefond in einen Topf geben. 1 TL Salz hinzugeben und in ca. 15-20 Minuten weich kochen. Ruhig richtig weich kochen lassen – weiter als man es bei einem Linsengemüse machen würde.

Speck fein würfeln und in einer Pfanne knusprig anbraten. Hierzu ist normalerweise kein zusätzliches Öl notwendig. Linsen und Speck auskühlen lassen.

Thymian und Rosmarin fein hacken. Mehl und Backpulver vermischen.

Walnüsse mit heißem Wasser überbrühen und schälen, anschließend kurz anrösten und dann fein mahlen. Natürlich muss man die Walnüsse nicht schälen und es ist ehrlich gesagt auch eine echte Strafarbeit. Aber ich mag es einfach lieber, wenn ich nicht den bitteren Geschmack der Schale im Essen habe.

In einer Rührschüssel Linsen, Speck und Kräuter vermischen. Mehl/Backpulver-Mischung unterrühren und Eier sowie Wasser und Öl zugeben. Evtl. auch mehr Wasser hinzugeben, der Teig sollte relativ nass sein, da die Linsen hinterher viel Wasser aufsaugen. Mit Chili und ggfs. Pfeffer würzen.

Ca. 20 Minuten bei 180° C im Ofen backen.

Bei dobena habe ich heute dieses Rezept für Möhren-Muffins entdeckt. Es las sich super und die Bilder sorgten dafür, dass mir sofort neidisch das Wasser im Mund zusammenlief. Ich konnte den Zimt schon riechen.

Möhren-MuffinsMöhren-Muffins dachte ich. Mmmmmh, Möhren-Muffins! Mensch, Möhren hab ich doch auch noch da. Und Kichererbsenmehl ist ja neuerdings Standard-Bestandteil in meinem Küchenschrank. Zeit habe ich auch heute Abend.  Und überhaupt 20 Minuten, das klingt als ob es schnell und unkompliziert ginge. Also was spricht gegen – gegen eine schnelle Backsession. Also, auf! Nachbacken. Morgen gibts ein neues Frühstück!!

Schon beim Mischen des Teigs macht mir der Zimtgeruch Hunger. 20 Minuten später hole ich 6 kleine Schätze aus meinem Ofen. Was für ein Luxus – morgen früh kann ich mich sicher nicht entscheiden, was ich frühstücken werde:

  1. Rührei
  2. Belegtes Gemüse (sorry, aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-) )
  3. Kichererbsenmehlbrot
  4. MÖHRENMUFFINS

Ich geb mal einen kleinen Hinweis zu meiner total sachlich gestalteten Alternativen-Liste: Alternative 1 wird es nicht :-)

heute: voll Vorfreude aufs Frühstück – wenn denn bloß schon morgen wäre!!

mmmmmh Möhren-Muffins

Ach ja, und für alle, die nicht auf den Link klicken wollen:

Möhren-Muffins (6 Stück)

  • 200 g Möhren
  • 80 g Nüsse (bei mir waren es Paranüsse)
  • 80 g Kichererbsenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Messerspitzen Zimt
  • 3 Eier
  • 1 Tasse heißes Wasser

Möhren fein raspeln und Nüsse mahlen. Beides mit dem Kichererbsenmehl mischen. Zimt und Backpulver mischen und unterrühren.

Eier und Wasser in einer separaten Schüssel verschlagen und dann zum Teig geben.

Teig in eine Muffin-Form füllen und ca. 20 Minuten bei 180 ° C backen.

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