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Gemüse und Vegetarisches

Vor einiger Zeit gab es ja diesen tollen Zucchini-Artikel – und nun war es endlich Zeit, die angehäuften Zucchini-Vorräte loszuwerden. Am einfachsten mit Suppe. Also: auf, die Töpfe, fertig, los!

Zucchini-Suppe (4 Portionen)

  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Schalotten
  • 3 mittelgroße Zucchini
  • 2,5 EL sehr kräftiges Olivenöl
  • 400 ml Gemüsefond
  • Salz, Pfeffer, Weißweinessig, gemahlener Ingwer
  • ggfs. Mandelblättchen und Balsamico als Deko

Gemüse sehr fein würfeln. Von den Zucchini ein paar feine Streifen zur Deko an die Seite stellen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen. Darin Knoblauch und Schalotten für etwa 10 Minuten anschwitzen. Dann die Zucchini dazugeben. Etwa 10 Minuten mit anschwitzen, damit sie weich werden. Schließlich den Gemüsefond hinzugeben und alles für etwa 30 bis 40 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Suppe mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Ingwer und etwas Weißweinessig abschmecken.

in der Zwischenzeit die Zucchinischeiben für die Deko in einer Pfanne mit wenig Öl anbraten.

Mit dem Pürierstab mixen und ggfs. noch durch ein Sieb streichen. Das ist nicht zwingend notwendig, aber ich mag meine Suppen gerne etwas feiner. Mit den Zucchinischeiben, etwas Chili und was sonst noch da ist (in meinem Fall Mandeln und Balsamicoessig) anrichten.

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Die letzte Woche war stressig. Ihr habt es gemerkt – ich war kaum am Rechner, geschweige denn, habe ich es geschafft, viel zu schreiben. Ich hatte eine wichtige Projekt-Deadline am Freitag, die nun glücklicherweise hinter mir liegt. Nun ist wieder Zeit für frische Ideen – und vor allem frisches Essen. Dazu fiel mir heute Abend diese Tarte ein. Bis auf die Mehlsorte (der typische KEM-Geschmack kam zu sehr durch) war ich dann auch sehr zufrieden mit meinem Abendessen. *lecker*schmecker* :-)

Tomaten-Zucchini-Tarte (für 2 – 3 Personen, eine kleine Springform, 18 cm Durchmesser)

für den Teig.

  • 150 g Mehl (ich habe dieses Mal wieder Kichererbsenmehl verwendet, würde das nächste Mal aber auf Mandelmehl wechseln, da der typische KEM-Geschmack hier zu aufdringlich war)
  • 1 Ei
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Chili

für die Füllung

  • 1 Zucchini
  • 8 Datteltomaten (meine waren recht groß)
  • 2 Schalotten
  • 75 g magerer Bauchspeck
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1 Ei
  • Salz, Chili
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 EL Mehl

Zuerst den Teig zubereiten: Dazu Mehl mit Salz und Chili vermischen, das Ei und die Butter (in Flöckchen) zugeben. Aus allem einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen in Klarsichtfolie wickeln und mind. 1/2 Stunde kühl stellen.

Für die Füllung den Bauchspeck und die Zwiebeln fein würfeln. Zucchini und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne den Speck kurz auslassen und anschließend Zwiebeln und Zucchini mit ca 1/4 TL Salz mitdünsten.

Gemüsebrühe und das Ei miteinander verquirlen. Etwas Chili und Salz hinzugeben. 1 EL Mehl in etwas kaltem Wasser glatt rühren und ebenfalls unterrühren.

Ofen auf 200 ° C vorheizen.

Eine Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Dann den Teig darin verteilen. Manche mögen den Teig dafür ausrollen, mir reicht es hier ihn mit den Fingern zu verteilen und stückchenweise einen Rand zu formen.

Die Tomaten zu den Zucchini geben und alles gut durchmischen. Das Gemüse in die Form geben. Schließlich die Eimasse hinzu schütten.

Für 35 bis 45 Minuten im Ofen goldgelb backen.

Gerade räume ich mein Mail-Postfach auf und finde dort noch einen Newsletter von thekitchn mit den besten Zucchini-Rezepten überhaupt. Der Titel Beyond Zucchini Bread erinnerte mich an die KEM-Brot-Backversuche, deswegen hatte ich den Newsletter aufgehoben. Außerdem: Ich liebe Zucchini.

Gerade habe ich mir die Rezepte mal angeschaut und einiges ist mit ein paar wenigen Umwandlungen 10WBC-tauglich. Es würde eigentlich in die Kategorie „Rezepte zum nachkochen“ gehören, aber ich finde die Rezepte so toll, dass es mir einen eigenen Artikel wert ist. Hier meine Top5 aus dem Newsletter.

  1. Kichererbsen-Zucchini-Salat: Im ursprünglichen Rezept werden Gerste und Feta verwendet, aber die kann man ja gefahrlos einfach weglassen – oder durch etwas angebratenes Hack mit Chili und Ingwer ersetzen…
  2. Zucchini-Brot: Hier mit Zucker und weißem Mehl, das müsste mit Kichererbsenmehl oder Mandelmehl sicher auch funktionieren. Ich denke, ich würde Mandelmehl nehmen, dann wird es etwas süßlicher – und das ersetzt dann den Zucker. Experimentieren muß man dann nur noch, was passiert, wenn man einfach so auf den Zucker verzichtet.
  3. Zucchini-Oliven-Brot: Wie einfach kann es sein? Hier muß nur das Mehl angepasst werden und der Ziegenkäse ersatzlos gestrichen werden. Das könnte eine gute Frühstücksalternative werden.
  4. Zucchini-Möhren-Pfannkuchen: Das funktioniert sicher auch mit Kichererbsen- oder Mandelmehl-Pfannkuchen-Teig.
  5. Gefüllte Zucchini mit Pilzen, Würsten und Salbei: Ha! Auf den ersten Blick – natürlich ohne den Käse – direkt 10WBC-konform. Und auch irgendwie ein Klassiker – gefüllte Zucchini. *hmmm*

Da bekomme ich direkt Lust Zucchini zu kochen!! hmmm… mal schauen, was der Gemüsehändler im Angebot hat.

Heute:  in Zucchini-Laune

Manchmal muß es Wohlfühl-Essen sein. Daheim-Essen. Comfort Food. Soul Food. Für mich ist das z.B. eine tolle Lasagne. Gut, dann mache ich mal schnell KEM-Lasagne-Platten, oder? Neee – mache ich nicht. Ich hab lieber Spitzkohl gekauft. Und jede Menge Gemüse. Also habe ich mich gestern an Lasagne versucht. Gestern Abend war das ganze schon wahnsinnig lecker, aber die richtige Konsistenz hatte es erst heute Mittag nachdem es also richtig durchgezogen war. Und dann war es ein Traum: Und zwar so viel Lasagne wie möglich und gleichzeitig so wenig Lasagne wie möglich.

Spitzkohl-Lasagne (für 4 Personen oder 8 Personen als Vorspeise)

  • 85 g rote Linsen
  • 2 Schalotten
  • 1/2 Aubergine
  • 1 Zuccini
  • 3 Möhren
  • 1 Paprika
  • 1 Handvoll Buschbohnen
  • 1/2 Glas trockener Rotwein
  • 1 Dose Tomaten, gewürfelt
  • 4 EL Tomatenmark
  • 4 EL Kichererbsenmehl
  • 250 ml Gemüsefond
  • 1 Spitzkohl
  • 6 Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Chiliflocken

Linsen solange waschen, bis das Wasser klar bleibt. In einem kleinen Topf für ca. 8 Minuten kochen. Sie müssen jetzt noch nicht ganz gar sein, da sie hinterher noch weiterverarbeitet werden.

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Aubergine als erstes schneiden und gut salzen. Dann den Rest des Gemüses würfeln.

Vom Spitzkohl die äußersten Blätter entfernen. Dann vorsichtig große Blätter abtrennen und vorsichtig waschen. Am besten funktioniert es, wenn man den Strunk unten mit einem glatten Schnitt recht großzügig wegschneidet. Ich halbiere die Blätter dann und schneide den Strunk in der Mitte komplett heraus, dann lässt es sich besser schichten.

In einem Topf oder Wok 2 – 3 EL Öl erhitzen. Darin die Schalotten und das Tomatenmark kurz anschwitzen und dann die Aubergine zugeben und knusprig braten. Nach und nach das andere Gemüse zugeben: erst die Möhren und Buschbohnen, dann Paprika und Zucchini. Den Rotwein und die Tomaten aus der Dose zugeben und alles auf kleiner Hitze ca. 5 – 10 Minuten köcheln. Zum Schluß die Linsen zugeben und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.

In einem kleinen Topf 3 EL Öl erhitzen. Darin das Kichererbsenmehl anbraten. Hierbei gut rühren. Gemüsefond unter ständigem Rühren angießen. Kurz aufkochen lassen und dann schnell vom Herd nehmen. Die Masse dickt noch etwas ein. Sollte sie zu flüssig oder dick sein, noch etwas Mehl bzw. Fond unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken – meiner Meinung nach verträgt das Kichererbsenmehl im Vergleich zu Weizenmehl eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer. Also nicht zu schüchtern sein. ;-)

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Auflaufform einfetten und die Lasagne hinein schichten: zunächst eine Schicht Tomatensauce, dann eine Schicht Bechamelsauce und dann die Spitzkohlblätter, dann eine Schicht Tomatensauce usw.  – schließlich mit der Tomatensauce enden. Falls die Tomatensauce mal nicht ganz für die letzte Schicht reicht, einfach noch schnell ein paar Tomatenwürfel unterühren.

Bei 180° C in etwa 45 Minuten im Ofen fertig backen.

Heute: total verwöhnt :-)

Ich bin immer noch satt. Wenn ich, was ich gestern gegessen habe, mit dem vergleiche, was ich vor 10WBC gegessen habe, würde ich sagen

  1. Kein Wunder, dass sich die Waage bedrohlich schnell der 80 näherte
  2. Ein Wunder, dass ich zwischendurch nicht geplatzt bin

Ich habe gestern – alte 10WBC-Gewohnheit – nach dem Aufstehen 2 gekochte Eier verputzt. Dann gegen 11 Uhr zwei Waffeln mit Marmelade. Um 14 Uhr ein Brötchen – trocken. Um 20 Uhr gab’s Risotto zum Abendessen. Vier Mahlzeiten. Zwischendurch ein paar Schoko-Crossies. So wie ich es auch bei 10WBC halte – nicht ganz die Zutaten ;-) und nicht ganz die richtigen Zeiten für mich…. aber gut. Ich fühle mich heute, als hätte ich gestern ein komplettes Wildschwein vertilgt, vielleicht auch ein ganzes Wildschweinrudel.

Schön, dass sich der Körper so schnell umstellt. Erschreckend, dass diese Mengen vorher für mich normal waren.

Heute Mittag gabs daher dann nur Salat. Eine große Portion. Aber nichts dazu. Mal schauen, ob ich abends mehr Hunger habe.

Gurken-Fenchel-Salat (für 1 Person als Hauptgericht, für 2 als Vorspeise oder Beilage)

  • 1 Gurke
  • 1 sehr kleiner Fenchel oder die innersten „Blätter“ von einem größeren Fenchel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Walnußöl
  • 1 TL Balsamicoessig
  • 10 Cashewkerne
  • Pfeffer, Chiliflocken

Gurke in feine Scheiben schneiden. Fenchel und Zwiebel fein hacken. Alles in eine Schüssel geben, Salz, Koriander, Essig und Öl zugeben.

Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett toasten. Fein hacken und zum Salat geben. Mit Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.

Am besten etwas durchziehen lassen vorm Essen.

Abendessen :-)Heute stand Kühlschrank-Kochen auf dem Programm… da lagerte einiges Gemüse schon viel zu lange. Und ich mag es gar nicht, Lebensmittel wegzuschmeißen. Wenn ich es nicht gleich essen kann, wird es wenigstens gekocht und eingefroren. Daher ist eine große Gefriertruhe für mich auch essentiell.

Am lautesten schrie der Chicoree – die Dinger halten ja eh nie lange – aber was machen? Hier ist was draus wurde.

 

Geschmorter Chicoree (für 1 hungrige Person oder 2-3 Personen als Vorspeise)

  • 2 Stück Chicoree
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stück (ca. 1 cm) Ingwer
  • 1 Hand voll Erbsen (die ihren Weg in dieses Essen hauptsächlich wegen der Hülsenfrüchte fand)
  • 4 Scheiben getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Olivenöl. Balsamicoessig

Chicoree vorm SchmorenDie äußeren Blätter vom Chicoree entfernen und ggfs. den ganzen Chicoree nochmals vorsichtig unter klarem Wasser waschen. Dann vierteln und in eine Auflaufform legen.

Tomaten, Ingwer und Zwiebeln fein hacken. Über dem Chicoree verteilen, Erbsen dazugeben. Das Ganze mit Olivenöl und Balsamico beträufeln. Salz, Pfeffer und Chiliflocken darüber geben.

Bei ca. 180 ° C im Ofen für 20 Minuten schmoren.

Der Chicoree behält seine tollen Bitterstoffe aber Tomate und Balsamico setzen dem etwas Süße entgegen. Für mich eine tolle Kombination. Wer weniger Bitterstoffe mag, schneidet unten den Strunk großzügig raus.

Dazu gabs bei mir eine Schweinekotelett.

In meiner Burgkemenate staut sich die Hitze. Und obwohl ich ohne Probleme auch mitten in der Nacht oder morgens früh gerne koche, heute will ich mich nicht an den Herd stellen. Heute möchte ich mich auf die Couch legen und darauf warten, dass der Wind kommt.

Essen muß ich trotzdem. Also Salat, den muß man bekanntlich nicht kochen. Macht mich aber auch nicht besonders satt. Avocado aber. Und die gehört auch noch zu den Abnehmturbos. Nun bin ich zwar kein besonderer Fan von Avocados – ich werde ihrer schnell überdrüssig. Aber da sie nun mal auf der Abnehmturboliste stehen, habe ich natürlich eine im Haus. Und die ist auch gerade reif. Wer Avocado liebt, nimmt gerne mehr davon für den Salat. Für mich war es so genau richtig :)

Avocado-Salat mit Tomate und Gurke

(für 1 Person)

  • 1/2 Avocado
  • 1/2 Gurke
  • 5 Scheiben getrocknete Tomate
  • 2 kleine Tomaten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL frische Minze, gehackt
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 TL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer

Avocado, Gurke und Tomaten kleinschneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel und Minze fein hacken und dazu geben. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Balsamicoessig unterrühren. Öl braucht man nicht – die Avocado bringt genug Fett mit.

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