Archiv

Kleinigkeiten, Süßes und Snacks

Und hier noch ein Nicht-Slow Carb/Nicht-10WBC-Rezept. Aber die müssen auch sein. Denn: Trotz Hitze war der Geburtstag unausweichlich. Am Wochenende war Stichtag und dazu brauchte ich die letzten Geschenke-Kugeln – aller Hitze zum Trotz.

Amaretto-Krokant-Kugeln (für ca. 250 Stück)

  • 500 g Zucker
  • 275 g Mandelblättchen
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Kakao
  • 400 g Zartbitterschokolade
  • 200 g Sahne
  • 10 EL Amaretto
  • 1 kleine Prise Salz

Zucker vorsichtig in einer Pfanne schmelzen. Wenn der Zucker flüssig ist die Mandeln unterrühren. Auf eine mit Backpapier ausgelegten Arbeitsfläche ausbreiten und auskühlen lassen.

VORSICHT: erstens brennt der Zucker schnell an – also lieber die kleinste Flamme verwenden und etwas Geduld haben, dabei bleiben und rühren. Zweitens ist geschmolzener Zucker sehr heiß – und nur weil ich mir bei jedem Backen eine Brandblase hole,  müsst Ihr das ja nicht auch machen. ;-)

In der Küchenmaschine die Krokantmasse fein mahlen – je gröber die Mahlung, desto härter ist hinterher die Praline. Ich hacke einen kleinen Teil der Masse mit der Hand, um gröbere Stücke zu haben – dann knuspert die Pralinen etwas mehr. Etwa ein Drittel des sehr fein gemahlenen Krokants für die Verzierung zur Seite stellen.

Die Schokolade in der Sahne schmelzen. Amaretto, Salz und Kakaopulver zugeben. Schließlich den Krokant (nicht den Teil für die Verzierung) und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Diese Masse über Nacht auskühlen lassen und anschließend kleine Kugeln formen. Die Bällchen in dem zuvor zur Seite gestellten Krokant wälzen.

Die Bällchen halten gekühlt mind. 2 Wochen.

Advertisements

Am Wochenende stand Teil 2 der Geschenke-Schokoladen-Orgie. Das hier ist damit natürlich wieder höchstens ein Load-Tag-Rezept :-) Die Idee ist wieder aus meinem Zaunpfahl-Buch, allerdings mache ich mein Marzipan lieber selbst, statt Marzipanrohmasse zu verwenden. Das erfordert zwar reichlich Knetarbeit – aber ansonsten ist es easy. Der einzige Schwierigkeitsfaktor der derzeit dazu kommt ist die Hitze – Schokolade verarbeiten bei über 30 °? Da braucht man fast kein Wasserbad mehr…

 

Rum-Feigen-Marzipan (ergibt ca. 150 Stück)

  • 600 g getrocknete Feigen
  • Rum
  • 300 g Puderzucker
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 3 EL Rosenwasser
  • 350 dunkle Kuvertüre

Am Vortrag von 600 gFeigen die Stielansätze entfernen und die Feigen in eine kleine Schüssel geben. Mit Rum bedecken und für 24 Stunden kühl stellen.

Am nächsten Tag die Feigen im Mixer mit etwas von dem Rum pürieren, so dass ein homogener Brei entsteht. Diesen mit Puderzucker, Mandeln, Rosenwasser und 3 EL von dem Rum der Feigen zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Eine Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen. Den Teig glatt ausrollen – das geht fast am besten mit den Händen, in dem man ihn flachkocht, da er noch sehr klebrig ist. Mit einem sauberen Messer kleine Rechtecke aus dem Teig schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder mit heißem Wasser sauber machen. Die Rechtecke getrennt von einander aufs Backpapier setzen. Über Nacht trocknen lassen.

Die Schokolade fein hacken. Die Hälfte davon im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade vom Herd nehmen und die andere Hälfte nach und nach einrühren, bis sie ebenfalls geschmolzen ist. Feigenmarzipan mit einer Gabel oder Pralinengabel in die flüssige Schokolade tauchen und auf Backpapier oder einem Pralinengitter absetzen. Mit einem Gabelstrich verzieren und trocknen lassen.

Die Pralinen halten etwa 6 Wochen.

Warnung! Das folgende Rezept ist nur für Nicht-10WBC-ler oder Loadtage geeignet :-)

In 2 Wochen hat meine Mutter Geburtstag. D.h. für mich, ich muss anfangen mit den Geschenken. Das eigentliche Geschenk ist einfach, sie wünscht sich etwas – das bekommt sie. Aber das alleine wäre zu einfach. Seit ein paar Jahren hat es sich eingebürgert, dass ich zu Weihnachten Pralinen mache. Von da war es nur ein kurzer Sprung bis meine Familie und meine Freunde auch andere Anlässe für Pralinen-würdig befanden.

Die nächsten 2 Wochen werde ich also mit Süßkram beschäftigt sein. 3 oder 4 Sorten will ich machen – je nachdem wie ich Zeit und Lust habe. Dabei beschränke ich mich dieses Mal auf bereits erprobte Rezepte, damit ich nicht permanent probieren muß und so einen halben Loadtag dazwischenschiebe. Das Ursprungsrezept für diese Mandel-Plätzchen ist aus einem Buch, dass ich ganz ohne Zaunpfahl von meiner Familie zu Weihnachten erhielt ;-) Ich nehme mehr Vanille und füge zusätzlich etwas Salz und Chili hinzu. Außerdem mische ich dunkle und helle Schokolade.

Mandel-Plätzchen mit Vanille und Chili (ergibt ca. 70 Stück)

  • 85 g Bienenhonig
  • 2 Vanilleschoten
  • 400 g Mandelstifte
  • 150 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 250 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 1 sehr, sehr kleine Prise Salz
  • etwas Chiliflocken
  • etwa 1 Hand voll Mandelblättchen

Mandelstifte in einer beschichteten Pfane goldgelb rösten.

Honig in einen kleinen Topf geben. Vanilleschoten auskratzen und das Mark zum Honig geben. Beides auf kleiner Flamme erhitzen.

Ofen auf 180° C vorheizen. Die noch warmen Mandeln mit dem Honig mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen goldgelb backen. Anschließend auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Das dauert ca. 1 Stunde.

Während dessen die Mandelblättchen in einer Pfanne goldgelb rösten. Sie dienen hinterher als Verzierung.

Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dabei unbedingt aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt. Vollmilchkuvertüre sehr fein hacken und nach und nach unter die Zartbitterkuvertüre geben. Durch diesen Vorgang behält die Schokolade später mehr von ihrem Glanz. 1 sehr kleine Prise Salz zur Schokolade geben.

Die Mandel-Honig-Masse in eine Schüssel geben. Die Schokolade dazu geben und alles vermischen. Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf eine mit Backpapier ausgelegte Arbeitsfläche setzen. In einer Mühle oder mit Mörser und Stößel ein paar Chiliflocken fein mahlen und vorsichtig  je eine Prise auf jedes Mandel-Plätzchen streuen. Schließlich jedes mit einem Mandelblättchen verzieren. Die Mandel-Plätzchen erkalten lassen.

Die Mandel-Plätzchen halten etwa 3 Monate.

Tipp: Falls Schokolade übrig bleibt, schmeiße ich diese nicht weg, sondern lasse sie auf einem Stück Backpapier auskühlen und lagere sie dann in einem verschlossenen Behälter. So kann ich sie das nächste Mal wieder verwenden.

Meine Küche duftet nach Waffeln. Was für ein Fest. Es ist Samstag Morgen, Loadtag. Die Stadt ist noch still. Ich habe ausgeschlafen und bin dabei mein zweites Frühstück vorzubereiten. Waffeln. Mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von Mama. Das überhaupt nicht geheime Rezept für geheime Waffeln habe ich ursprünglich mal bei Chefkoch gefunden.

Ich mache es so:

Waffeln (6-8 Stück)

  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt (oder Vanillezucker)
  • 2 EL Rum
  • 200 g Butter
  • 150 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 EL Backpulver

Die Butter in einem kleinen Topf vorsichtig schmelzen und etwas bräunen lassen. Abkühlen lassen. Währenddessen Zucker, Eier, Vanille und Rum schaumig rühren. Dann die Butter dazugeben. Zuletzt Mehl, Mandeln und Backpulver unterrühren.

Im Übrigen lässt sich der Teig super einfrieren. Einfach dann vor der nächsten Verwendung auftauen und wie gewohnt backen.

Free Eats

Eating Free.....Gluten-Free, Corn-Free and almost always Dairy-Free

essen & l(i)eben

my favourite foods are made with love

petit4chocolatier

food, writing, life, and other things in-between

Norwizzle's Almanac

A compendium of fab food, pop culture, and swellagant living

Tales of Ambrosia

recipes, travel and food journal

My Happy Homestead

A place to share my love of organic, heirloom gardening, homemaking, homeschooling, and the simple life.

The Fauxmartha

Set to a minimalist tune.

in pursuit of more

the blog about living with (just a little) less

El fogoncito

Comida tradicional Dominicana y algo más...

Dominican Heat

Traditional Dominican Food at its best...

Finger, Fork & Knife

I'm Kate and Finger, Fork and Knife is where I record the recipes that excite, nourish and inspire me. I focus on wholesome, high-nutrition, home-cooked food - recipes that satisfy and delight. Welcome!

Just Homemade

Nothing is as good as homemade with love..

Küchenalchemie

Der Paleo & Low Carb Ernährungsblog

089dogs Hundetraining

Das Leben einer Hundetrainerin

Freunde am Kochen

Frisch essen, selbst kochen, Freude machen

10wochenzumneuenmenschen

A great WordPress.com site

Auf dem Gazellenpfad

Von der fetten Frau zur fitten Frau